05. Dezember 2018

Der Handschuh des Nikolaus

(dazu schöne Schattenbilder)

Der Nikolaus ging durch den tief verschneiten Wald. Da verlor er - ohne es zu bemerken - einen seiner dicken Fäustlinge. Erblieb am Wegrand liegen.

Zuerst kam eine frierende Schnecke, die sich hinein verkroch. Dann gesellten sich nach und nach ein Eichhörnchen, ein Igel, eine Fuchs und ein Bär dazu. Alles fanden es behaglich und warm in ihrem gemeinsamen "Zuhause".

Als der Nikolaus zurückkam, um seinen Handschuh zu suchen, rannten sie schnell davon. Der Nikolaus wunderte sich, dass der Handschuh noch immer so kuschlig warm war, obwohl er doch schon länger im Schnee lag.

Für die Tiere lies er Kekse und Nüsse zurück.

 

Die Tiere schafften das, was uns Menschen oft schwer fällt: In ihrer Einzigartigkeit und auch Fremdheit in Frieden zusammen zu sein!

 

Mein Traum von Nächstenliebe


Ich träumte….
… dass bald schon wird kommen Gottes Reich
und der harten Menschen Herz wird weich

… dass regiert nur Friede und Gerechtigkeit
denn dafür wird’s nun doch höchste Zeit

… dass aufhört Missbrauch auf dieser Welt
von Körper und Seele von Macht und Geld

… dass die Reichen haben endlich Erbarmen
und genug Geld teilen mit den ganz Armen

… dass man nun aufhört mit sinnlosen Kriegen
und gegenseitige Wertschätzung wird siegen

… dass kein Mensch mehr sich quält mit Sorgen
und jeder erwartet voll Freude das Morgen

… dass alle Seelen nur noch voll Freude sind
die der Erwachsenen und von jedem Kind



Ich erwachte….
... und es fiel mir dann ganz plötzlich ein
Dies könnte ein Wink des Himmels sein

Ich begann Jesus Worte zu verstehen
Und den mir bestimmten Weg zu gehen

Ich setzte meine Talente zum helfen ein
Was ja sollte selbstverständlich sein

Vom Einsatz für anderer Menschen Glück
Kam wirklich viel Freude zu mir zurück

Nun lade ich alle Menschen herzlich ein
„Verwirklicher“ meines Traumes zu sein

Es wäre doch Zeit, dass auf Gottes Erde
Mein Traum von LIEBE Wahrheit werde




Esther Nufer