03. Dezember 2018

Das große Geschenk

 

Ein wohlhabender Mann aus Bethlehem erfährt von den Hirten, dass der Heiland in einem Stall geboren ist. Nach einigem Zögern möchte er doch auch den König der Welt besuchen. Er nimmt Geschenke mit, auch Geld. Der Engel an der Stalltüre bittet ihn die Gaben abzulegen, bevor er hineingeht. Der Mann versteht das falsch, glaubt seine Gabe sei zu gering. Er wendet sich ab und geht heim. Später kommt er zurück mit noch mehr Geld und dem Vorsatz dem Heiland sein Haus anzubieten, nicht ganz uneigennützig.

Der Engel an der Türe weist ihn darauf hin, dass der Heiland nicht sein Geld und Gut braucht, sondern sein Leben. Daraufhin kehrt der Mann frustriert in sein Haus zurück. Nun sammelt er seinen Lebenslauf, Konfirmationsspruch, Spendenbescheinigungen usw. zusammen, in der Hoffnung endlich eine Audienz beim König der Welt zu bekommen. Bei seinem dritten Besuch muss er dann vom Engel erfahren, dass er ganz einfach mit leeren Händen kommen darf. So wie die Hirten, die im Ort als Habenichtse gelten.

 

Das ist Gottes Geschenk an uns:

Zu Weihnachten schenkt uns Gott seinen Sohn – bedingungslos.

Er gibt aus freien Stücken – ohne Gegenleistung.

Wir dürfen dieses Geschenk einfach annehmen und unser Leben für ihn öffnen.