23. Dezember 2017

Gedanken zu den 3 Weisen, die sich auf eine abenteuerliche Reise begeben hatten, ohne Sicherheiten.

Und dann den neugeborenen König erkannten.

Die Weisen haben schnell erkannt: Das ist nicht irgendein Baby – das ist jemand, der ist wichtiger als wir, sie beteten es an und jetzt stellt euch diese älteren, klugen Männer vor:

Sie haben das gesehen, was wir heute nachträglich alle wissen: Dieses Kind wird die Welt verändern, es ist wichtig für uns!

Nochmal in Kürze: Die Männer sehen einen Stern oder eine Sternkonstellation, die heller leuchtet als normal, machen sich auf eine Reise ins Unbekannte, finden das Kind nicht wie erwartet im Königspalast sondern im Stall – und sind sich trotzdem sicher, dass sich der Weg gelohnt hat und richtig war.

Wie absolut beeindruckend! Welches Gottvertrauen (dabei waren sie vielleicht nicht einmal gläubig an den Gott der Juden)! Ich kann mich über diese Geschichte gar nicht genug wundern.

Die Weisen bekamen einen Hinweis – wie viele Hinweise haben wir schon bekommen?

Die Weisen taten sich zusammen – wir sind viel lieber Einzelkämpfer, man will sich ja schließlich nicht blamieren.

Die Weisen gingen los – wir zögern schon, einmal in die Kirche zu gehen.

Die Weisen glaubten fest daran, dass sie das finden würden, was ihnen verheißen wurde – wir: „schau mer mal was passiert“.

Die Weisen waren tagelang unterwegs, fremdes Land, fremde Sprache, fremde Kultur – wir: lohnt sich der Aufwand und die Ungewissheit?

Sie reisten in der Nacht – sonst hätten sie ja die Sterne nicht gesehen! Unheimlich, da DUNKEL!

Was ließen sie zurück – und auf was wollen wir lieber nicht verzichten?

 

Das wünsch ich euch: Dass dieses Kind in der Krippe immer ein Wunder für euch bleibt, das euer Leben nachhaltig verändert, das euch Wege gehen lässt, die ihr euch nicht im Traum vorstellen könnt, dass ihr wisst, ihr könnt ihm bedingungslos vertrauen – und dass Jesus euch über Weihnachten hinaus immer und immer wieder fasziniert!